Variantensysteme - Informationen
So stellt nextPIM Varianten dar und so werden sie beim BMEcat-Import und -Export in den Dialekten nexMart, E/D/E und Onventis behandelt.
Varianten fassen gleichartige Produkte zusammen, die sich nur in einzelnen Merkmalen unterscheiden – zum Beispiel einen Sicherheitsschuh in verschiedenen Größen. Dieser Artikel erklärt, wie nextPIM Varianten darstellt und wie sie beim BMEcat-Import und -Export behandelt werden.
1. Darstellung in nextPIM
nextPIM stellt Varianten ähnlich wie Kategorien dar: Ein Masterprodukt fasst die zugehörigen Kindprodukte (Varianten) zusammen. Im Katalogbaum klappen Sie das Masterprodukt auf und zu, um die Varianten anzuzeigen. In der Produktansicht einer Variante führt die Schaltfläche „Alle Varianten anzeigen“ zum Masterprodukt.

Wie Sie Varianten in nextPIM anlegen, lesen Sie in den Artikeln Erstellen von Variantenartikeln in nextPIM und Variantenebene: Basiswissen.
2. Varianten im BMEcat
Der BMEcat-Standard sieht eigene Wege für Varianten vor, die in der Praxis aber kaum genutzt werden. Verbreitet sind stattdessen die Varianten-„Dialekte“ einzelner Plattformen, z. B. von nexMart, E/D/E oder Onventis. Andere Systeme bilden Varianten nur über Kategorien ab.
Varianten beim BMEcat-Import
Beim BMEcat-Import sucht nextPIM automatisch nach Varianten und ordnet Kindprodukte ihrem Masterprodukt zu, wenn die Datei eine dieser Kennzeichnungen enthält:
- nexMart: Das Kindprodukt verweist im UDX-Feld
NM.PRODUCT_REFERENCEmit dem Typudx_variant_masterauf die Artikelnummer des Masterprodukts, z. B.<UDX.NM.PRODUCT_REFERENCE type="udx_variant_master">1001008</UDX.NM.PRODUCT_REFERENCE>. Die Artikelnummer des Masterprodukts ist frei wählbar. - Produktgruppen-ID: Kindprodukte, die im UDX-Feld
PRODUCT_GROUP_IDauf die Artikelnummer eines Masterprodukts verweisen, werden ebenfalls als Varianten erkannt.
Im Job erscheinen dabei die Meldungen „Suche nach Varianten gestartet“ und „Suche nach Varianten abgeschlossen“.
Varianten beim BMEcat-Export
Beim Export wählen Sie den „BMEcat Dialekt“. Je nach Dialekt schreibt nextPIM die Varianten unterschiedlich in die Datei:
- nexMart: Jedes Kindprodukt erhält das UDX-Feld
NM.PRODUCT_REFERENCE(Typudx_variant_master) mit der Artikelnummer des Masterprodukts. Das Masterprodukt erhält für jedes Kindprodukt ein UDX-FeldNM.VARIANT_SUPPLIER_PID. Die variantenbildenden Merkmale stammen aus der Merkmalsgruppeudf_NMVARIANTS-1.0, falls diese am Masterprodukt vorhanden ist. - E/D/E und Onventis: Die Artikelnummer des Masterprodukts muss mit „Var“ beginnen. Ist das nicht der Fall, ergänzt nextPIM das Präfix „Var“ beim Export automatisch (z. B. wird aus 1522659 die Nummer Var1522659).
- Scireum Sellsite: Masterprodukte werden nicht mit exportiert.
Weitere Informationen zum Format finden Sie im Artikel BMEcat - Basiswissen zum Standardformat.
3. Hinweise
- Vergeben Sie Masterprodukten eine eigene, eindeutige Artikelnummer, die sich von den Artikelnummern der Kindprodukte unterscheidet.
- Exportieren Sie für E/D/E oder Onventis, prüfen Sie, ob Ihr Zielsystem die automatisch ergänzte Nummer mit „Var“ erwartet.